Donnerstag, 1. Mai 2014

4FMDD - Der Fotograf, der immer nörgelte

Der Dresdner Fotomarathon – 10 Bilder, 5 Stunden, eine Stadt. Eine tolle Idee, an der ich schon seit vielen Jahren teilnehmen wollte. Ich hörte damals vom erfolgreichen ersten Fotomarathon und plante seither jedes Jahr daran teilzunehmen. Leider kam mir immer irgendetwas dazwischen: Familienfeiern, Vereinstermine, etc. Mit einem weinenden Auge betrachtete ich Jahr für Jahr die Fotos der Teilnehmer und überlegte wie ich selbst die Themen umgesetzt hätte.

Dienstag, 3. April 2012

„Area 52“ von Rodrigo y Gabriela - eine CD-Review

Ganz gegen meine Vorsätze liegt dieser Blog schonwieder eine ganze Weile auf dem Trockenen und nun melde ich mich mit einem eher untypischen Thema zurück – einer CD-Review. Normalerweise schreibe ich nicht gern über meine Meinung zu Musik, aber das Album „Area 52“ des Gitarren-Duos „Rodrigo y Gabriela“ hat mich so beeindruckt, dass ich meine Eindrücke hier loswerden muss. 

Montag, 23. Januar 2012

As time goes by…

September 2009 ging es nach MW...
Einen Lebensabschnitt zu beenden ist immer wieder ein komisches Gefühl. Seit letztem Freitag gilt dies nun auch für meine Zeit in Mittweida. Klar – mein Studium ist noch nicht zu Ende und sicher werde ich noch einige male in der Weltmetropole aufschlagen, aber das Ende einer „Ära“ ist es trotzdem. Mein WG-Zimmer ist weiter vermietet, meine Prüfungen habe ich vorerst alle hinter mir  (auf das ich nirgendwo durchgefallen bin) und wenn ich morgen mein Zimmer ausgeräumt habe, plane ich auch erstmal nicht mehr nach MW zu fahren – also Schluss, Aus, Ende, Tschüssikovski.

Wie gesagt: irgendwie komisch ist dieses „Ende“ schon. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich die Stadt Mittweida vermissen werde – mit der Zeit dort ist es schon anders. Ich hatte wirklich Glück in einem tollen Studienjahrgang zu landen. Auch wenn ich nicht gerade der geselligste Kommilitone war, habe ich in den 2,5 Jahren in Mittweida eine Menge wunderbare Menschen kennen lernen dürfen… und Oleg =)

Ich werde auf jeden Fall meine Routinen vermissen: Montagabend vor dem Leinwandklassiker nochmal die NOVUMler im Printpool nerven, ab und zu mal den Cuttern im Schnittpool über die Schultern schauen und schlaue Kommentare abgeben oder im Radio ein paar Süßigkeiten schnorren. Es hat jede Woche Spaß gemacht.

Auch die Zeit in den einzelnen Projekten war, wenn auch oft sehr stressig, einfach unvergesslich – seien es nun Beleggruppen, medienMITTWEIDA, der Bandcontest 2011 oder selbst Die NOVUM.

Die Bandcontest-Bühne 2011...
war ein toller Abend
Unsere "Rock-Ukulelen"...
schön sind sie geworden und schmücken
jetzt den Proberaum von "Harry Bushh!"
Sowas nennt sich bei manchen
Studenten "Leistungsbescheinigung"
Ich kann jetzt – zum Ende meiner Präsenzzeit in Mittweida – nur jedem potentiellen Medienstudenten den Standort Mittweida ans Herz legen. Eine schöne Zeit, tolle Menschen und viel Raum zur Selbstverwirklichung kann man in diesem kleinen Kaff finden – wenn man es denn möchte.


Samstag, 21. Januar 2012

Relaunch

Nach nun fast 1,5 Jahren Stillstand habe ich mich nun dafür entschieden, meinen Blog-Account zu reaktivieren.

Ab sofort werde ich regelmäßig - so lauten meine Vorsätze - über alles Mögliche (Praktikum, Fotografie, Filme, Whisky etc.) und andere Sachen berichten.

Zu Beginn poste ich einfach mal eines meiner Lieblingsbilder. Aufgenommen habe ich es 2007 auf Sizilien.

Samstag, 21. März 2009

Frühling läßt sein blaues Band...

Der Frühling, er kommt! Heute bei einem erstem "Beutezug" im Schlosspark Pillnitz zeigte sich uns diese Blütenpracht - das lässt hoffen...

Montag, 2. Februar 2009

Familienzuwachs

Seit Samstag gibt es bei uns Familienzuwachs... und den gleich im Doppelpack: die niederländischen Zwerg-Widder-Brüder Chuck und Berry. Die kleinen Racker sind nur wenige Wochen alt (geboren am 14.11.2008) und haben noch so manchen Unsinn im Kopf :)




Abgeholt wurden die Beiden aus Threna, einem kleinen, beschaulichen Dörfchen mit Neubaugebeit nahe Leipzig.
Auf ein weiteres, weniger schönes Souvenir der Reise hätten wir aber gern verzichtet. Nicht nur süße Häschen, sondern auch noch einen stattlichen Greifvogel, vermutlich einen ausgewachsenen Mäusebussard, haben wir - im wahrsten Sinne des Wortes - mitgenommen. Das Unglück war unausweichlich und das Resultat das folgende:




Aber dank Glück im Unglück ist nichts Schlimmeres passiert...
Damit waren es alles in allem sehr teure Schlappohrhasis, doch der Anblick der Beiden entschädigt!

Dienstag, 13. Januar 2009

Umbaublog Nr. 1 - Die Semperoper vor dem Opernball

Dienstag, 13. Januar 2009. Noch 3 Tage bis zum SemperOpernball 2009.
Heute begannen die Umbauarbeiten nun richtig.
Nachdem gestern noch "Madam Butterfly" auf dem Programm stand, ist ab heute die Oper geschlossen.
Die Stühle werden aus dem Parkett entfernt, die Tanzfläche vergrößert, die Ränge eingeteilt... kurz um: der ganze Zuschauerraum wird umgestaltet.
Auf dem Foto seht Ihr den Stand von heute, ca. 10 Uhr am Vormittag. Viel sah man da noch nicht.


4 Stunden später standen schon einige Schmuckwände, aber so richtig eine Vorstellung hab ich immernoch nicht.
Bisher kenne ich den SemperOpernball nur von Fotos. Aber am Freitag werde ich meinen ersten SemperOpernball erleben.
Bis dahin wird es noch weitere Umbau-News geben, um euch auf dem aktuellen Stand zu halten.

video

Natürlich wird es auch einen ausführlichen Bericht vom Opernball selbst geben.
Also morgen das Reinschauen nicht vergessen.

Bis dahin.

Kischer

Dienstag, 6. Januar 2009

Wozu brauchen die eigentlich Mikros? Ein Gospel-Abend in der Annenkirche

Am 05.01.2009 war es nach reichlich 22 Jahren so weit: mein erstes richtiges Gospel-Konzert.

Wir waren bei den New York Gospel Stars in der Annenkirche zu Dresden und es war ein Abend bei dem mir hauptsächlich eine Frage im Kopf rumging... Wozu brauchen die Sänger eigentlich Mikros bzw. eine Musikanlage welche gerade mal zur Beschallung eines Schulzimmers reicht?

Dank der grandiosen Gesangsleistung des sechsköpfigen Ensembles, unter der Leitung von Craig Wiggings, war es trotz anfänglichen technischer Querelen ein rundum gelungener Abend.

Foto: (v.l.) Matia Celeste Washington, Ahmed Jamal Wallace, Tyrone Flowers, Alison Hill, Melodie Nicholson (©M.Kisza/www.kischer.de)


Zu den Gospelchor-Klassikern wie "He‘s got the whole world in his hands", "Joy to the world" und "Oh when the saints" gesellten sich kraftvolle und mit vollem Pathos gesungene Soli der einzelnen Sänger. Hierbei kann man nur schwer einen der Künstler besonders hervorheben, da alle ohne Fehl und Tadel sangen.


Besondere Momente hatte der Abend aber genug zu bieten. Alison Hill begeisterte das Publikum mit Ihrem Tribut an Mahalia Jackson, während Melodie Nicholson mit Ihrem gefühlvollen "Kumbaya" den Saal in andächtiges Schweigen versetzte. Auch die solistische Vorstellung von Celestial Charity Powe-Haymon lies die Zuschauer in Jubelstürme ausbrechen, ebenso wie die beeindruckende Vier-Oktaven-Stimme von Matia Celeste Washington. Sie avancierte im Laufe des Abend, dank zahlreicher Solo-Gesangsparts, zum weiblichen Publikumsliebling.

Foto: (v.l.) Ahmed Jamal Wallace, Celestial Charity Powe-Haymon, Matia Celeste Washington, , Alison Hill, Melodie Nicholson, Tyrone Flowers (©M.Kisza/www.kischer.de)


Die drei Herren im Bund hatten ebenfalls keine Schwierigkeiten das Publikum für sich zu begeistern. Craig Wiggins, der Leiter des Abends, führte mit viel Humor durch den Abend. Musikalische Höhepunkte setzte er besonders durch sein "Amazing Grace".


Foto: Craig Wiggins (©M.Kisza/www.kischer.de)

Tyrone Flowers beeindruckte gleich auf zwei Wegen: mit seiner klaren, kraftvollen Tenorstimme und mit seiner Bühnenpräsenz. Sein musikalischer Höhepunkt war, ohne Zweifel, seine Ehrung für Reverend James Cleveland, dem "King of Gospel".

Foto: Tyrone Flowers (©M.Kisza/www.kischer.de)

Für einige Lacher sorgte besonders Ahmed Jamal Wallace, kurz J. King, durch seine humorvolle Gestik und Mimik. Als er aber a capella das weltbekannte "Go Down Moses" sang, zeigte er seine gefühlvolle und spirituelle Seite auf eine sehr eindringliche Art.


Foto: (hinten v.l.) Matia Celeste Washington, Craig Wiggins, Tyrone Flowers, (vorn) Ahmed Jamal Wallace (©M.Kisza/<www.kischer.de)


Aber nicht nur die Sänger waren grandios. Auch die musikalische Begleitung durch Joshua Keitt (Schlagzeug) und Jermaine Allen ,unter der Leitung von Toney Rhodes (Keyboard), wusste sich geschickt ins Programm einzubinden, ohne die Sänger zu übertönen.

Foto: (v.h.n.v) Jermain Allen, Joshua Keitt, Toney Rhodes(©M.Kisza/www.kischer.de)

Alles in allem war es ein sehr stimmungsvoller Abend mit toller Musik, eindrucksvollen Stimmen und einer Prise Witz, welcher Lust auf mehr macht. Die sollte spätestens nächtest Jahr der Fall sein, denn Craig Wiggins verabschiedete sich mit den Worten: "See you next year...".